Ausstellungen 2009

5. Sächsische Landesgartenschau Reichenbach i.V.

- Ausstellung "Leise rieselt der Sand" vom 18.07.-26.07.2009

- 27.07.2009 Vorstellung diverser Sandproben unter dem Mikroskop im "Grünen Klassenzimmer"

- Fotoausstellung mikroskopischer Aufnahmen verschiedener Sandsorten aus aller Welt im DRK - Blutspendendienst Plauen

Als Mitglied im Deutschen Sandmuseum e.V. können Sie seit März 2009 im Vogtländisch-Böhmischen Mineralienzentrum Schneckenstein eine Auswahl meiner Sandsammlung bestaunen.







Suche Sand aus folgenden Gebieten bzw. Erdteilen:

- Grönland, Antarktis

- Ostasien, Zentral-Westasien

- Westafrika, Zentralafrika, Ostafrika, Südliches Afrika

- Nord- und Mittelamerika, Südamerika

- Europa und Russische Förderation

- Ozeanien

Wer kann mir bei der Suche helfen?

Vorschau Ausstellungen 2010

- Ausstellung: Sand aus aller Welt

- Überraschendes über die kleinen Körner - und Landschaftsbilder von Rolf Kretzschmar im Pausaer Heimateck vom 17.09.- 03.10.2010

Vorschau Ausstellungen 2011

"Sand - das kleine und große Wunder der Erde"

Sonderausstellung anläßlich des 8. Treuener Schlossfestes vom 12.08 bis 14.08 2011

"Sand - das kleine und große Wunder der Erde"

Sonderausstellung zur 36.Ostthüringer Mineralien- & Fossilienbörse in Gera am 18.09.2011

Vorschau Ausstellungen 2012

Sonderausstellung 1000 X SAND im Museum und Naturalienkabinett Waldenburg - 26.11.2011 - 15.04.2012

Faszination SAND
Sand aus aller Welt
Ausstellung im Netzschkauer Schloss
09.06. - 08.07.2012
Sa.-So. 14.00 - 17.00 Uhr

Vorschau Ausstellungen 2013

Sand und Bilder - Rolf Kretzschmar "Weit-Blicke"
Juni-September
Am Freitag,dem 7.Juni 2013 um 16.00Uhr Ausstellungs Eröffnung

Ausstellung in der kleinen Galerie
des Kulturbundes "ALTE MÜNZE"
Neumarkt 12, 07907 Schleiz
Öffnungszeiten:
Dienstag, Donnerstag und Freitag
9.00-12.00 Uhr und
13.00-18.00 Uhr
Mittwoch
9.00-12.00 Uhr und
13.00-17.00 Uhr
Sonnabend
10.00-15.00 Uhr

Vorschau Ausstellungen 2014

Landschafts-Blicke
Bilderausstellung in der Kapelle Neuensalz
Vom 12.09.-26.10.2014

Vorschau Ausstellungen 2016

Erlesene Natur-die Stars des Jahres 2016
Ausstellungseröffnung zur 17. Chemnitzer Museumsnacht 21.05.2016 im Museum für Naturkunde in Chemnitz
Der "SAND" als Gestein des Jahres 2016
Ausstellung bis Jahresende
www.naturkunde-chemnitz.de

 

Sand

Der Begriff "Sand" ist zunächst eine unspezifische Bezeichnung für eine körnige Substanz und in allen Kulturen unserer Erde anzutreffen, sowie der Stoff selbst auch.

Per Definition gemäß DIN- ISO 4022 wird die Bezeichnung Sand angewendet, wenn die Korngröße 0,09 mm bis 2,00 mm beträgt. Größere Körner werden dem Kies, kleinere dem Schluff bzw. Ton zugeordnet.
Geologisch gesehen gehört Sand zu den Lockersedimenten. Die Einteilung gibt aber noch keine Auskunft über Beschaffenheit, Zusammensetzung, Korngestalt und Färbung.
Gerade diese Kriterien aber sind es, die die Faszination und Vielfältigkeit der Sande ausmacht und darüber hinaus auch über die technische Verwendbarkeit entscheidet.

Wenn man also über Sand spricht (oder schreibt), muss man zunächst festlegen, ob es sich hier um einen Sand handelt, der als Erosionsprodukt (also durch Zerstörung von etwas Größerem) entstanden ist, oder ob es sich um einen Sand handelt, der als Endprodukt unterschiedlicher Wachstumsprozesse von Mikro- oder Makroorganismen entstanden ist. Dabei kann man grundsätzlich 3 Hauptgruppen unterscheiden.

Gruppe 1:

Anorganische Genese, vorwiegend Mineralsand mit den Bestandteilen Quarz, Kieselglas, Feldspate, Phyllosilikate und Schwerminerale.
Herkunft aus Magmatite, Sedimentite und Metamorphite.

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Gruppe 2:

Organische Genese, vorwiegend Calciumkarbonatsand, bestehend aus Gehäusen sowie deren Bruchstücke von im Wasser lebenden Ein- und Mehrzellern wie Algen und Foraminiferen, von Weichtieren wie Molluscen, Gastropoden, Bryozoen und Echinoidermaten, sowie Korallen und Schwämme.
Eine Untergruppe bilden die Kieselalgen und Radiolarien, weil diese Organismen anstelle von Kalk, amorphes Siliciumdioxid für ihren Gehäusebau verwenden. Eine Flagellatenart hingegen bevorzugt Chitin als Gehäusebaustoff.

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Gruppe 3:

Chem.-physikalische Genese, in Form von Kalkausfällungen im übersättigtem Meerwasser warmer Regionen, gebildete kleine, kugelige bis walzenförmige Körner, die Ooiden genannt werden. Die Kalkabscheidung erfolgt in der Regel an einem sogenannten Kondensationskeim, der dann schalig umhüllt wird. Der Kern dieser Gebilde besteht zumeist aus kalkigen Kleingehäusen von Schnecken, Foraminiferen, Muschel- und Korallenbruchstücken, oder einfach aus einem mineralischem Sandkorn.
Eine weitere Variante stellen die Sande dar, die vollständig aus Gips- oder Salzkristallen bestehen. Die Entstehung durch Verdunstung gesättigter Lösungen gilt für beide gleichermaßen, wie auch die geringe Resistenz gegenüber Umwelteinflüssen. Ein längerer Bestand ist nur in einem sehr trockenem Klima gewährleistet.

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In marinen Sandablagerungen kommen die Sande der Gruppe 1 und 2 auch häufig in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen vor. Die Sande der Gruppe 3 hingegen sind nur stellenweise vertreten und bilden dann auch nur monotone Ablagerungen.

Ebenso vielfältig wie die Zusammensetzung sind auch die Farbtönungen natürlicher Sande. Wüstensande aus heißen trockenen Klimazonen weisen meist bräunliche bis rötliche Verfärbungen in diversen Schattierungen auf, Ursache sind feine Partikel aus natürlichen Eisen- Verbindungen, die die größeren Körner (meist Quarz) bedecken.

Als vulkanische Sande gelten alle Sande, deren Hauptbestandteile aus vulkanischem Material (Obsidian, Lava- oder Schlackekörner, Olivin, Sanidin, Magnetit, Pyroxen etc.) bestehen.
Sie sind aufgrund ihrer Bestanteile häufig sehr dunkel bis schwarz gefärbt.

Als Flusssande werden alle Sande bezeichnet, die ursprünglich von fließenden Gewässern wie Bächen oder Flüssen transportiert und später abgelagert wurden (Schwermineralseifen und Mineralkörner aus Quarz).

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gross USA, Arizona, Grand Canyon, Straße89 am Echo Cliff      gross Ecuador, Galapagos, Insel Florena

gross Frankreich, Bretignolles-Sur-Mer      gross Sandauslese, transperenter Kugeln Weltweit

gross Spanien, Teneriffa, Playa d Fanabe      gross Deutschland, Sachsen, Vogtlandgold von der Göltzsch

gross Deutschland, Sachsen, Sandauslese von der Göltzsch      gross Norwegen, Lafoten, Senja

gross Malaysia, Sabah, Kota Kinabalu, Seafloor
Abb. Größe: 7 x 10 mm; Sandauslese (Streupräparat)
     gross Malaysia, Sabah, Kota Kinabalu, Seafloor
Sandauslese; Foraminiferen, Mollusken, Bryozoen ect.


gross Deutschland, Sachsen, Hermsdorf, Lungwitzbach
Abb. Größe: 7 mm; Sandauslese; u.a. Granat, Saphir, Topas, Gold
     gross Griechenland, Insel Kefallonia, Livadi Beach, Paliki peninsula
Abb. Größe: 0,6 x 0,83 mm; Sandauslese: (Mollusken und Foraminiferen)


gross Türkei, Aegean, Izmir, Beach N/W of Germian
Abb. Größe: 2,4 x 3,4 mm
     gross Frankreich, Bretagne, Ille-et Vilaine, Saint Malo, Rochebonne Strand, var 1
Abb. Größe: 7,5 x 11,5 mm


gross Japan, Ryukyu-Inseln; Sesoko-Jima
Abb. Größe: 7,5 x 11 mm
     gross Malaysia, Kota Bharu, Loc. Bachok var 2
Abb. Größe: 4,5 x 6,3 mm; Sandauslese: Foraminiferen


gross Spanien, Lanzarote, Lago Verde, El Golfo      gross Spanien, Lanzarote, Lago Verde, El Golfo
Abb. Größe: 3 x 4 mm; Sandprobe: überwiegender Anteil Vulkanit


gross Spanien, La Graciosa, Las Piconas      gross Spanien, La Graciosa, Las Piconas
Abb. Größe: 2 x 3 mm; Sandprobe (original)


gross Spanien, La Graciosa, Playa de las Conchas      gross Spanien, La Graciosa, Playa de las Conchas
Abb. Größe: 9 x 13 mm; Sandprobe (Siebfraktion)


gross Deutschland, Sachsen, Vogtland, Schneckenstein      gross Deutschland, Sachsen, Vogtland, Schneckenstein
Abb. Größe: 4 x 6 mm; Sandauslese


gross Sandgrube in der Oberpfalz in Bayern      gross Farben einer Sandgrube

gross Kreideküste Rügen      gross Kreideküste Rügen

gross Norwegen-Barents See-Mehamn      gross Norwegen-Barents See-Mehamn

gross Island-Landmannalaugar-vulkanische Rhyolithberge      gross Island-Landmannalaugar-vulkanische Rhyolithberge

gross Island-Snaefellsnes-Saxholar      gross Island-Snaefellsnes-Saxholar

gross Beim Goldwaschen in sächsischem Bach      gross Schwermineralschlich

gross USA-Oregon-Coast Ranges      gross DE-Sachsen-Elbe-Königstein

gross DE-Sachsen-Schmalbach      gross DE-Sachsen-Goldbach-Chemnitz

gross Wüstenstadt Petra-Jordanien      gross Farbiger Sand aus der Wüstenstadt Petra

gross rote Wüste VAE      gross Wüstensand

gross Strand auf Hiddensee-Ostsee
( Schwermineralseife am Steilufer )
     gross Schwarzer Streifen am Strand
( Schwermineralseife )


gross Schwermineralseife aus Granat, Ilmenit, Rutil und Magnetit      gross Schwermineralseife mit Zirkon, Granat, Ilmenit , Rutil und Magnetit

gross Schwermineralseife am Strand von Fuerteventura (Atlantik)     


Fotos von A. Heider und R. Kretzschmar (div. interessante Bestandteile aus Sandproben)


Wollen Sie meine Sammlung unterstützen?

Ich sammle Sand von Stränden (Meeresstrände , Seestrände etc.), Vulkanen, Flüssen, Bergen, Land (z.B. Sandgruben o.ä.) und Wüsten.

Dabei benötige ich eine Menge von ca. 50 ml, keine Lastwagenmenge.
Wie soll der Sand gekennzeichnet werden:
Alle Daten, die Sie zum Fundort bekommen können!
Beispiel:

Land Spanien
Gebiet Kanaren- Teneriffa- Atlantik
Fundstelle Strand
Stadt/Ort Costa Adeje
Name d. Finders Sandmann 12.12.2008
   

Tauschliste kann angefordert werden! Habe viele Sandproben, die 1:1 getauscht werden können. Im Vogtländischen Goldmuseum in Buchwald (http://www.vogtlandgold.de) können über 250 Sandproben in der ständigen Ausstellung bewundert werden.

Quellenverzeichnis:

Raymond Siever "Sand; ein Archiv der Erdgeschichte"
Alexander Heider: Ausstellung in Idar-Oberstein

Für die Fotos möchte ich mich ganz herzlich bei Alexander Heider bedanken, der diese mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.